Optimierung des Verfahrens zur Einrichtung von Teppich-Tuftingmaschinen im Hinblick auf den Austausch von Tuftwerkzeugen

  • Optimierung des Verfahrens zur Einrichtung von Teppich-Tuftingmaschinen im Hinblick auf den Austausch von Tuftwerkzeugen (AiF 13489 N)

  • Förderung über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF)

  • Projektlaufzeit: 01.01.2003 - 31.12.2004

Ziel des Forschungsprojektes

Das Ziel dieser Forschungsarbeit lag in der Optimierung des bisherigen Einrichtverfahrens im Hinblick auf den Austausch der Tuftwerkzeuge. Hierfür wurde ein Verfahren und das dafür notwendige Messwerkzeug entwickelt, bei dem die Barren einer Tuftingmaschine ausserhalb der Maschine teilungsgenau bestückt und anschliessend in die Maschine eingesetzt werden. Durch diese neue Vorgehensweise beim Werkzeugwechsel kann die Maschinenstillstandszeit sowie die Anlaufphase mit einer gedrosselten Produktion gegenüber dem bisherigen Verfahren stark verkürzt werden.

Ergebnisse

In diesem Forschungsvorhaben konnte gezeigt werden, dass es möglich ist, die Barren einer Tuftingmaschine ausserhalb der Maschine mit Modulen teilungsgenau zu bestücken und anschliessend in die Maschine einzusetzen. Die Grundlage für dieses neue Einrichtverfahren ist ein im Rahmen des Projektes entwickeltes Messsystem, mit dem die exakte Position jedes einzelnen Tuftwerkzeuges über die gesamte Maschinenbreite von 5 m gemessen werden kann. Neben dem teilungsgenauen Bestücken und Vermessen der Barren sowie dem Positionieren der verschiedenen Werkzeuge zueinander gibt das Messsystem während des Einrichtvorgangs Informationen zur Masshaltigkeit der Werkzeuge im Modul. Durch eine kontrollierte Barrentemperierung während der Positionsmessungen konnte der gravierende Einfluss der Barrentemperatur auf die Stellung der Werkzeuge zueinander quantifiziert werden. Eine gute Wirtschaftlichkeit des neuen Einrichtverfahrens besteht, wenn eine hohe Anzahl an Tuftingmaschinen innerhalb eines Betriebes nach dem neuen Verfahren eingerichtet, viele Nadel- und Greiferwechsel je Maschine durchgeführt und hohe Maschinenstillstandskosten veranschlagt werden sowie wenn beim konventionellen Einrichten ein hoher Zeitaufwand erforderlich ist.

Danksagung

Wir danken dem Forschungskuratorium Textil e.V. für die finanzielle Förderung des Forschungsvorhabens (AiF-Nr. 13489 N), die aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto-von-Guericke" e.V. (AiF) erfolgte.

Weiterhin danken wir einer Vielzahl von Unternehmen und Vereinigungen, die mit konstruktiver Zusammenarbeit, der Bereitstellung von Material und Anlagen, Know-how und fachlicher Kompetenz zum Gelingen dieses Forschungsvorhabens beigetragen haben.

Der Schlussbericht ist als Schriftenreihe des TFI (2005/82) zu beziehen.

Kontakt

Dipl.-Ing. Christian Goetz
Tel: +49 241 9679 -145
c.goetz@tfi-online.de


Dipl.-Ing. Dirk Hanuschik
Tel: +49 241 9679 -145
d.hanuschik@tfi-online.de

 

 

 

 

 
zurück zur Übersicht