Im Maschinenbau werden Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) gewöhnlich dort eingesetzt, wo klassische metallische Werkstoffe an ihre Leistungsgrenzen stoßen und bestimmte Anforderungen und damit verbundene Funktionen nur durch den kostenintensiveren Werkstoff FVK erfüllt werden können. Im Bereich des Textilmaschinenbaus werden FVK beispielsweise für schlanke und hochdynamisch bewegte Maschinenelemente wie Nadel-, Lege- oder Tuftingbarren erfolgreich genutzt.
Zusammen mit dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University wird untersucht, ob derartige Bauteile auf Basis der Flechttechnologie in Kombination mit der Nutzung thermoplastischer Matrixmaterialien hergestellt werden können. Das Ziel ist es, eine kontinuierlich arbeitende Prozesskette zur Herstellung von geflochtenen Thermoplast-FVK-Barren mit integrierten Krafteinleitungselementen zu entwickeln und prototypisch aufzubauen. Es wird hierdurch eine deutliche Steigerung der Produktivität bei gleichzeitiger Kostensenkung gegenüber den bisherigen Prozessen erwartet.
(Forschungsprojekt des Forschungskuratoriums Textil, gefördert über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: IGF 405 ZN2)
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am 28. und 29. November 2013 in Aachen